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Winterjasmin

Der Winterjasmin (Jasminum Nudiflorum) ist eine robuste, winterblühende Kletterpflanze, die Ihren Garten in den kältesten Monaten des Jahres mit leuchtend gelben Blüten erhellt. Im Gegensatz zu vielen anderen Jasminarten duftet diese Gartenpflanze nicht, doch ihre prächtige Blüte im Winter und frühen Frühling macht dies mehr als wett. Der Winterjasmin ist eine vielseitige Pflanze, die je nach Rankhilfe sowohl kletternd als auch hängend wachsen kann. Er eignet sich hervorragend für die Begrünung von Mauern, Zäunen oder Pergolen. Diese winterharte Kletterpflanze gedeiht in Sonne und Halbschatten und ist pflegeleicht.

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Was ist Winterjasmin? Der Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) ist eine robuste, winterblühende Kletterpflanze, die in den kältesten Monaten des Jahres Farbe in den Garten bringt. Diese Gartenpflanze ist bekannt für ihre leuchtend gelben Blüten, die von Dezember bis März blühen – einer Zeit, in der nur wenige andere Pflanzen in voller Blüte stehen. Winterjasmin stammt aus China und gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Obwohl er den Namen Jasmin trägt, duftet er nicht so intensiv wie die sommerblühenden Jasminarten. Dank seiner flexiblen Zweige eignet er sich ideal als Kletterpflanze, kann aber auch als Bodendecker verwendet werden. Winterjasmin ist eine vielseitige und pflegeleichte Pflanze, die unter verschiedenen Gartenbedingungen gut gedeiht. Eigenschaften des Winterjasmins Winterjasmin besitzt einzigartige Eigenschaften, die ihn von anderen Jasminarten unterscheiden. Diese sommergrüne Pflanze wächst mit langen, biegsamen Zweigen, die ohne Rankhilfe am Boden entlangkriechen, aber mit Unterstützung gut an Mauern, Zäunen oder Pergolen emporranken. Die Blätter sind klein und dreiteilig und erscheinen erst nach der Blüte im Frühling. Winterjasmin ist kälte- und frostresistent und gehört zu den wenigen blühenden Pflanzen, die auch bei niedrigen Temperaturen weiterblühen. Zudem ist er pflegeleicht und benötigt kaum Schnitt, was ihn ideal für erfahrene und unerfahrene Gärtner macht.

Jasminum Nudiflorum giftig

Winterjasmin ist für Menschen nicht giftig, kann aber bei Haustieren leichte Magenbeschwerden verursachen, wenn diese größere Mengen an Blättern oder Stängeln fressen. Im Allgemeinen gilt er als unbedenkliche Pflanze für Gärten, in denen Kinder und Haustiere spielen. Es ist jedoch immer ratsam, Haustiere im Auge zu behalten, wenn sie dazu neigen, Pflanzen zu fressen.

Immergrüner Winterjasmin

Im Gegensatz zu einigen anderen Jasminarten ist der Winterjasmin nicht immergrün. Er verliert im Herbst seine Blätter, bleibt aber dank seiner langen, grünen Zweige attraktiv. Dadurch wirkt er auch im Winter, besonders während der Blütezeit, anmutig. Sobald der Winter vorbei ist, treibt die Pflanze mit frischen grünen Blättern wieder aus und bildet so einen schönen, natürlichen Übergang zum Frühling. Obwohl er im Winter keinen dichten Bodendecker wie manche immergrünen Kletterpflanzen bildet, ist er durch seine blühenden Zweige dennoch ein ästhetischer Blickfang.

Winterjasmin als Kletterpflanze

Der Winterjasmin ist eine ausgezeichnete Kletterpflanze, die bis zu drei Meter hoch wachsen kann. Da er keine Haftwurzeln oder Ranken besitzt, benötigt er eine Rankhilfe in Form eines Spalier, Zauns oder einer Pergola. Mit der richtigen Unterstützung kann Winterjasmin schnell Mauern oder Zäune bedecken und sorgt für wunderschöne Winterblüten. Er lässt sich auch gut mit anderen Kletterpflanzen wie Efeu oder Clematis kombinieren, um das ganze Jahr über Farbe und Struktur im Garten zu erhalten. Für optimales Wachstum ist es wichtig, die Zweige regelmäßig zu leiten und gegebenenfalls anzubinden.

Wann pflanzt man Winterjasmin?

Winterjasmin pflanzt man am besten im Frühling oder Frühherbst, damit die Pflanze vor Winter oder Sommer gut anwachsen kann. Wählen Sie einen sonnigen oder halbschattigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Ein windgeschützter Standort verlängert die Blütezeit. Achten Sie beim Pflanzen auf ausreichend Platz, da Winterjasmin relativ breit wächst. Geben Sie beim Pflanzen etwas Kompost oder organischen Dünger hinzu, um ein gesundes Wurzelwachstum zu fördern.

Blütezeit des Winterjasmins

Winterjasmin blüht von Dezember bis März und bringt leuchtend gelbe Blüten in den sonst oft kahlen Wintergarten. Das macht sie zu einer der wertvollsten Winterblüherinnen für Gärten und Balkone. Die Blüte beginnt oft unscheinbar, entfaltet sich aber im Laufe des Winters rasch. In milden Wintern kann die Blütezeit länger andauern und sich manchmal sogar mit der Blüte der ersten Frühlingsblüher überschneiden. Dank ihrer frühen Blüte lockt die Winterjasmin auch Bestäuber wie frühe Bienen und Hummeln an. Winterjasmin im Sommer Im Sommer blüht die Winterjasmin nicht, entwickelt aber frische, grüne Blätter, die ihr ein elegantes Aussehen verleihen. In dieser Zeit bildet sie einen schönen Hintergrund für andere Blühpflanzen. Da sie im Sommer weniger auffällig ist, lässt sie sich gut mit sommerblühenden Kletterpflanzen wie Geißblatt oder Passionsblume kombinieren und sorgt so für einen ganzjährig attraktiven Garten. Regelmäßiges Gießen und Düngen tragen zur Gesundheit der Pflanze bei und gewährleisten eine üppige Blüte im Winter. Ist Winterjasmin winterhart? Ja, Winterjasmin ist absolut winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -15 °C. Dadurch ist er ideal für das niederländische Klima. Obwohl Zweige und Blüten kälteresistent sind, schützt eine zusätzliche Mulchschicht um die Wurzeln die Pflanze im Winter vor starkem Frost und Austrocknung. Winterjasmin-Stecklinge Winterjasmin lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren. Schneiden Sie im Sommer oder Herbst einen gesunden Zweig ab und stecken Sie ihn in feuchte Blumenerde. Innerhalb weniger Wochen bilden sich Wurzeln. Alternativ können Sie die Pflanze auch durch Absenker vermehren: Biegen Sie einen langen Zweig zum Boden und bedecken Sie ihn teilweise mit Erde. Nach einigen Monaten bildet der Zweig Wurzeln und kann von der Mutterpflanze abgetrennt werden. Winterjasmin-Pflege Winterjasmin ist pflegeleicht und benötigt nur wenig Schnitt. Schneiden Sie die Pflanze nach der Blüte zurück, um sie kompakt und formschön zu halten. Gießen Sie regelmäßig, besonders in Trockenperioden, und decken Sie sie zum Schutz mit einer Mulchschicht ab. Organischer Dünger im Frühjahr stärkt die Pflanze und hält sie gesund. Entfernen Sie alte und abgestorbene Zweige, um das Wachstum neuer Triebe anzuregen und eine üppig blühende Pflanze zu erhalten.

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