Rette deine Pflanze!
Befürchten Sie, dass Ihre Zimmerpflanze eingeht und Sie sie nicht mehr retten können? Geben Sie die Hoffnung noch nicht auf und lesen Sie weiter. Nur weil Ihre Pflanze nicht mehr so grün und kräftig aussieht, heißt das nicht, dass sie bald eingehen wird. Viele Pflanzen sind recht robust und widerstandsfähig und können einiges verkraften. Bleiben Sie optimistisch: Mit diesen Tipps besteht noch Hoffnung, Ihre Pflanze zu retten!
Sechs Tipps zur Rettung Ihrer Zimmerpflanze
Tipp 1: Kenne deine Pflanze
Der Schlüssel zur erfolgreichen Pflege Ihrer Pflanze liegt darin, ihre Bedürfnisse genau zu kennen und sie richtig zu pflegen. Wenn es Ihrer Pflanze nicht gut geht, liegt das oft an der falschen Pflege. Jede Pflanze hat individuelle Ansprüche, die stark variieren können. Eine Monstera ( Fensterblatt ) benötigt beispielsweise eine andere Pflege als eine Strelitzie ( Paradiesvogelblume) . Nehmen Sie sich die Zeit, sich damit vertraut zu machen und passen Sie die Pflege entsprechend an. Mit der richtigen Menge Wasser und Licht wird Ihre Pflanze prächtig gedeihen!
Mehr über die Pflege Ihrer speziellen Pflanze erfahren Sie in unseren Pflegeblogs unter diesem Link .

Tipp 2: Geben Sie Ihrer Pflanze weniger oder mehr Wasser
Der häufigste Grund für das Eingehen von Pflanzen? Übergießen. Das passiert oft, weil die oberste Schicht der Blumenerde schnell austrocknet und die Pflanze dadurch den Eindruck erweckt, sie bräuchte Wasser. Zu viel Wasser führt häufig zu gelben Blättern, die sogar faulen können. Um Ihre Pflanze zu retten, versuchen Sie Folgendes:
- Falls Ihre Pflanze noch im Plastiktopf steht, entfernen Sie diesen, damit der Wurzelballen schneller trocknen kann. Legen Sie ihn beispielsweise auf ein Geschirrtuch, um zu verhindern, dass sich Schmutz ansammelt.
- Wenn Sie die Pflanze bereits umgetopft haben, heben Sie den Wurzelballen aus und ersetzen Sie ihn durch feuchtes Substrat. Warten Sie dann eine Weile mit dem Gießen und gießen Sie anschließend seltener.
- Ein praktischer Trick: Stecken Sie ein paar Tampons in die Blumenerde. Diese saugen überschüssiges Wasser aus der Erde auf.
Hier sind drei Tipps, damit Ihre Pflanze nie zu viel Wasser bekommt:
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Prüfen Sie regelmäßig den Feuchtigkeitsgehalt der Blumenerde, indem Sie Ihren Finger etwa 2,5 cm tief hineinstecken. Fühlt sich die Erde trocken an, ist es Zeit zu gießen. Ist sie noch feucht, warten Sie mit dem nächsten Gießen noch etwas.
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Sorgen Sie für gute Drainage im Topf, indem Sie darauf achten, dass sich genügend Löcher im Boden befinden. Dadurch wird verhindert, dass sich Wasser im Topf staut und die Wurzeln erstickt.
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Gießen Sie sparsam und vermeiden Sie große Wassermengen auf einmal. Es ist besser, häufig kleine Mengen zu geben als nur gelegentlich große. So verhindern Sie, dass die Wurzeln zu lange unter Wasser bleiben, was zu Fäulnis führen kann.
Hat die Pflanze zu wenig Wasser bekommen?
Wenn die Blätter schlaff, runzelig und dunkler werden, ist es wichtig, sie nicht sofort zu übergießen! Zu viel Wasser verhindert, dass die Wurzeln Wasser aufnehmen, und kann zu Fäulnis führen. Am besten regenerieren Sie Ihre Pflanze langsam: Gießen Sie regelmäßig in kleinen Mengen und steigern Sie die Wassermenge allmählich auf die gewünschte Menge. So können sich die Wurzeln optimal mit Wasser versorgen.

Tipp 3: Sorgen Sie für den richtigen Standort, damit die Pflanze überleben kann.
Wenn Ihre Pflanze nicht gut aussieht, hat sie möglicherweise zu viel oder zu wenig Licht bekommen. Zu viel Licht erkennen Sie an verbrannten oder rötlich verfärbten Blättern. Stellen Sie die Pflanze an einen weniger sonnigen Platz und gießen Sie sie etwas.
Lichtmangel lässt sich an den Blättern schwerer erkennen, aber wenn Ihre Pflanze seit Wochen nicht wächst, ist es wahrscheinlich zu dunkel! Stellen Sie sie näher ans Fenster, damit sie mehr Licht bekommt. Hinweis: Im Winter ist es normal, dass die meisten Pflanzen nicht wachsen, da sie sich in einer Ruhephase befinden. Dieser Tipp ist besonders wichtig für Pflanzen, die normalerweise in den wärmeren Monaten wachsen.

Tipp 4: Wetterfaktoren berücksichtigen
Das Wetter hat einen erheblichen Einfluss auf Pflanzen! Sie gedeihen im Frühling und Sommer in der Regel prächtig, doch die intensive Sonneneinstrahlung und Wärme können ihnen manchmal zu viel werden. Bei extremen Wetterbedingungen, wie beispielsweise einer Hitzewelle, ist es ratsam, die Pflanzen umzustellen. Dies gilt insbesondere für Pflanzen, die normalerweise helle oder sonnige Standorte bevorzugen, da die intensive Mittagssonne sie austrocknen kann. Um Ihre Pflanzen zu schützen, stellen Sie sie weiter weg vom Fenster.
Im Winter hingegen ist es besser, die Pflanzen näher ans Fenster zu stellen. Die Lichtintensität ist dann geringer, daher ist jedes bisschen Sonnenlicht willkommen.

Tipp 5: Pflanzenwachstum durch Beschneiden fördern
Hat Ihre Pflanze viele abgestorbene Blätter oder einen kahlen Stängel? In solchen Fällen können Sie Ihre Pflanze oft ganz einfach retten: Durch einen Rückschnitt regen Sie das Wachstum an! Der Rückschnitt zwingt die Pflanze, ihre Energie in die Bildung neuer Blätter zu investieren, anstatt die alten zu behalten. Sie können eine Pflanze auch verjüngen, wenn sie einfach nicht mehr so gut aussieht. Indem Sie die Pflanze zurückschneiden, geben Sie ihr die Chance, prächtig nachzuwachsen. Ein zusätzlicher Tipp: Informieren Sie sich vorher über die beste Schnitt- oder Stecklingsmethode für die jeweilige Pflanze!

Tipp 6: Schützen Sie die Pflanze vor unerwünschten Insekten.
Wenn die obigen Tipps nicht geholfen haben und Sie keine Ahnung haben, woran es liegt, sind wahrscheinlich nicht Sie selbst, sondern unerwünschte Tiere die Ursache. Schädlinge erkennen Sie an Blattschäden wie ausgetrockneten Stellen, eingerollten Blättern oder fleckenartiger Verfärbung. Suchen Sie in diesem Fall am Blattansatz nach kleinen, runden oder länglichen Tieren, die sich dort bewegen.

Kamen unsere Tipps (gerade noch) zu spät, um Ihre Pflanzen zu retten?
Konnten Sie unsere Tipps nicht rechtzeitig anwenden, um Ihre Pflanzen zu retten? Manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden. Vielleicht haben Sie zu viel gegossen, der Standort war ungeeignet oder es gab lästige Schädlinge. Zum Glück gibt es viele neue Pflanzen, die darauf warten, Ihr Zuhause zu erobern.
Sehen Sie sich alle unsere Zimmerpflanzen an!
