Lavendel pflege
Lavendel ist nicht nur eine wunderschöne Bereicherung für jeden Garten , sondern auch eine Pflanze, die seit jeher für ihren Duft, ihre Schönheit und ihre Vielseitigkeit geschätzt wird. Mit ihren unverwechselbaren violetten Blüten und ihrem aromatischen Duft ist Lavendel eine unverzichtbare Pflanze für jeden Gärtner.
Diese mediterrane Pflanze gedeiht prächtig in sonnigen, gut durchlässigen Böden und ist sowohl dekorativ als auch nützlich. Von der Verschönerung von Beeten und Steingärten bis hin zur Anlockung von Bienen, Schmetterlingen und anderen Nützlingen – Lavendel wertet Ihren Garten nicht nur optisch auf, sondern trägt auch zu einem lebendigen und artenreichen Ökosystem bei.
In diesem Blogbeitrag beantworten wir einige häufig gestellte Fragen zur Pflege von Lavendelpflanzen, damit Sie diese wunderschöne Pflanze in Ihrem eigenen Garten in vollen Zügen genießen können.
Was ist Lavendel?
Lavendel (Lavandula) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Dieser immergrüne Strauch ist bekannt für seine schmalen, duftenden Blätter und seine charakteristischen Blüten in verschiedenen Violett-, Rosa-, Blau- und Weißtönen, je nach Sorte. Der Duft von Lavendel ist intensiv und er wird häufig in der Aromatherapie, Kosmetik und Küche verwendet.

Welche Lavendelarten gibt es?
Es gibt verschiedene Lavendelsorten, jede mit ihren eigenen Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten. Die gängigsten Sorten sind:
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Lavandula stoechas (Französischer Lavendel) : Erkennbar an seinen auffälligen, schmetterlingsförmigen Blüten mit einer Knospe, die einem Schmetterling ähnelt. Französischer Lavendel gedeiht in wärmeren Klimazonen und verströmt einen intensiven Duft.
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Lavendel 'Hidcote' (Lavandula angustifolia 'Hidcote') : Diese Lavendelsorte zeichnet sich durch tiefviolette Blüten und kompakten Wuchs aus. Sie ist nach dem Garten von Hidcote Manor in England benannt und wird für ihre intensive Farbe und ihren starken Duft geschätzt. Diese Lavendelsorte eignet sich ideal als Beetumrandung, Bodendecker und zur Herstellung von Lavendelsäckchen und ätherischen Ölen, insbesondere in gemäßigten Klimazonen.
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Echter Lavendel ( Lavandula angustifolia ): Auch als Englischer Lavendel bekannt, zählt er aufgrund seines süßen Duftes und seines kompakten Wuchses zu den beliebtesten Lavendelarten. Er zeichnet sich durch seine langen, schlanken Blütenähren aus, deren Farben von Hellviolett bis Tiefviolett reichen. Diese Lavendelart gedeiht in gemäßigten Klimazonen und eignet sich ideal für Duftsäckchen, Potpourris, ätherische Öle sowie als Zierpflanze in Gärten und Beeten.
Wann pflanzt man Lavendel?
Lavendel pflanzt man am besten im Frühling, etwa im April oder Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht und sich der Boden erwärmt hat. So hat die Pflanze genügend Zeit, sich vor dem Winter zu etablieren. Auch im Frühherbst (September) kann man Lavendel pflanzen, aber nur, wenn der Boden dann noch warm ist und die Pflanze genügend Zeit hat, sich vor den kälteren Monaten zu etablieren. Für optimales Wachstum und reiche Blüte benötigt Lavendel einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem, vorzugsweise kalkhaltigem Boden.
Beim Pflanzen ist es wichtig, ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen zu lassen, üblicherweise 30 bis 40 cm, damit Lavendel gut wachsen und ausreichend belüftet werden kann. Lavendel gedeiht am besten in trockenem, sandigem Boden. Mischen Sie daher etwas Kies oder Sand unter, wenn der Boden zu schwer oder nass ist. Gießen Sie nach dem Pflanzen leicht, damit die Wurzeln gut anwachsen können. Vermeiden Sie jedoch Staunässe, da Lavendel diese nicht verträgt.
Standort Lavendel
Lavendel gedeiht am besten an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Wählen Sie in Ihrem Garten einen Platz, an dem die Pflanze täglich mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht erhält. Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Wurzelfäule zu vermeiden; sandige oder kiesige Böden sind daher ideal. Vermeiden Sie Standorte, an denen sich Wasser staut, wie beispielsweise Senken oder Lehmböden. Lavendel kann in Beeten, Steingärten, an Wegrändern oder sogar in Töpfen und Kübeln wachsen, solange die oben genannten Bedingungen erfüllt sind.
Lavendel im Schatten
Lavendel gedeiht am besten in voller Sonne, einige Sorten, wie beispielsweise Lavandula stoechas, vertragen aber auch Halbschatten. Im Schatten blüht Lavendel jedoch weniger üppig und entwickelt sich weniger gut. Ein heller, halbschattiger Standort mit gut durchlässigem Boden ist ideal, wenn kein vollsonniger Platz möglich ist. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht zu feucht bleibt, da Lavendel trockene Bedingungen bevorzugt. Wenn Sie Lavendel im Schatten pflanzen, wählen Sie einen helleren Standort und schneiden Sie ihn regelmäßig zurück, damit die Pflanze gesund und kompakt bleibt.
Lavendel für drinnen
Lavendel kann zwar in Innenräumen angebaut werden, ideal ist das aber nicht, da er viel Sonne und frische Luft bevorzugt. Wenn Sie Lavendel dennoch drinnen halten möchten, stellen Sie ihn an den sonnigsten Platz in Ihrer Wohnung, zum Beispiel auf eine nach Süden ausgerichtete Fensterbank. Verwenden Sie gut durchlässige Blumenerde und einen Topf mit Abzugslöchern, um Wurzelfäule zu vermeiden. Gießen Sie sparsam, da Lavendel Trockenheit besser verträgt als Staunässe. Regelmäßige Luftzirkulation ist wichtig, um Schimmelbildung vorzubeugen. Lavendel blüht in Innenräumen wahrscheinlich weniger als im Freien, bleibt aber bei richtiger Pflege gesund.
Wie dicht sollten Lavendelpflanzen beieinander stehen?
Der Abstand zwischen Ihren Lavendelpflanzen hängt von der Lavendelsorte und dem gewünschten Erscheinungsbild ab. Im Allgemeinen können Sie sich an folgende Richtlinien halten:
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Für eine ordentliche Hecke oder Beeteinfassung: Pflanzen Sie Lavendel in einem Abstand von etwa 30 bis 45 cm. So stellen Sie sicher, dass die Pflanzen dicht genug stehen, um eine dichte, kompakte Hecke oder Beeteinfassung zu bilden.
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Für Einzelpflanzen: Wenn Sie Lavendel als Einzelpflanzen anbauen möchten, können Sie diese mit einem Abstand von etwa 45 bis 60 cm pflanzen. So hat jede Pflanze genügend Platz, um sich gut zu entwickeln und auszubreiten.
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Boden- und Klimaanforderungen: Achten Sie auf gut durchlässigen Boden und ausreichend Sonnenlicht, mindestens 6 bis 8 Stunden täglich. Lavendel gedeiht am besten in einer warmen, trockenen Umgebung.
Wenn Sie den richtigen Abstand zwischen den Lavendelpflanzen einhalten, stellen Sie sicher, dass sie gut wachsen, blühen und zu einer schönen Bereicherung für Ihre Gartenlandschaft werden.
Kann Lavendel in voller Sonne wachsen?
Ja, Lavendel gedeiht am besten in voller Sonne. Die Pflanze liebt Wärme und Sonnenlicht. Für gesundes Wachstum und eine üppige Blüte benötigt Lavendel mindestens 6 bis 8 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag. Ein sonniger Standort fördert einen kompakten Wuchs, regt die Blütenbildung an und verstärkt den charakteristischen Duft der Blüten. Achten Sie auf gut durchlässigen Boden, um Wurzelfäule vorzubeugen. Dies ist besonders wichtig an sonnigen, warmen Standorten, wo der Boden schneller austrocknen kann.

Blütezeit Lavendel
Die Blütezeit von Lavendel variiert je nach Sorte, erstreckt sich aber im Allgemeinen von Juni bis August. Lavandula angustifolia, wie beispielsweise die Sorten 'Munstead' und 'Hidcote', blüht üblicherweise im Juni und Juli, während Lavandula intermedia oft etwas später, von Juli bis Anfang September, blüht. Lavandula stoechas, der Kammlavendel, blüht bereits im Frühjahr und kann bei guter Pflege und regelmäßigem Rückschnitt sogar bis in den Herbst hinein blühen. Das Entfernen verblühter Blüten kann die Blütezeit einiger Sorten verlängern.
Welche Lavendelsorte blüht am längsten?
Lavandula stoechas (Kammlavendel) blüht in der Regel am längsten. Diese Art beginnt oft im frühen Frühling (April/Mai) zu blühen und kann bei guter Pflege und regelmäßigem Rückschnitt bis in den Spätsommer oder sogar Herbst hinein blühen. Weitere langblühende Sorten sind einige Lavandula intermedia-Sorten wie 'Edelweiss' und 'Grosso', die von Juli bis September blühen können. Durch das Entfernen verblühter Blüten und einen sonnigen, gut durchlässigen Standort lässt sich die Blütezeit zusätzlich verlängern.
Lavendel beschneiden
Das Schneiden von Lavendel ist unerlässlich für ein gesundes, kompaktes Wachstum und eine üppige Blüte Jahr für Jahr. Hier die wichtigsten Punkte zum Thema Lavendelschneiden:
1. Wann schneidet man Lavendel? Der beste Zeitpunkt zum Schneiden von Lavendel ist nach der Blüte, üblicherweise im Spätsommer bis Frühherbst. Dies ist in der Regel etwa von Ende August bis Anfang September, je nach Klima.
2. Wie man Lavendel richtig beschneidet:
- Leichter Rückschnitt: Nach der Blüte die verblühten Blütenstängel entfernen, indem man sie bis knapp über das erste oder zweite Blattpaar zurückschneidet.
- Formgebung: Um die kompakte Form zu erhalten und neues Wachstum anzuregen, können Sie die Pflanze im Frühjahr (März/April) leicht zurückschneiden. Schneiden Sie dazu etwa 2–3 cm von der Spitze ab und achten Sie darauf, nicht ins blanke Holz zu schneiden.
3. Stärkerer Rückschnitt (falls nötig): Wenn Lavendel zu groß und verholzt wird, sollten Sie ihn im Frühjahr (März/April) stärker zurückschneiden. Schneiden Sie direkt über dem neuen Austrieb und lassen Sie dabei etwas Grün stehen, damit sich die Pflanze erholen kann.
4. Pflege nach dem Rückschnitt Lavendel: Nach dem Rückschnitt können Sie etwas Dünger ausbringen, um das Wachstum anzuregen. Entfernen Sie außerdem abgestorbene oder kranke Zweige.
Regelmäßiges Beschneiden von Lavendel erhält nicht nur die Gesundheit der Pflanze, sondern fördert auch ein kompaktes Wachstum und eine üppige Blüte in der folgenden Saison.
Was passiert, wenn man Lavendel nicht zurückschneidet?
Wenn man Lavendel nicht regelmäßig zurückschneidet, können verschiedene Probleme auftreten, die die Gesundheit und das Aussehen der Pflanze negativ beeinflussen können:
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Verholzung und Alterung: Lavendel kann mit der Zeit verholzen und an der Basis der Pflanze alte, kahle Stängel entwickeln. Dies kann zu einem weniger kompakten Wachstum und einem weniger attraktiven Aussehen führen.
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Verminderte Blüte: Unzureichender Rückschnitt kann die Lavendelblüte reduzieren. Regelmäßiger Rückschnitt nach der Blüte fördert neues Wachstum und die Blütenbildung für die folgende Saison.
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Duftverlust und gesundheitliche Beeinträchtigung: Lavendel ist bekannt für seinen aromatischen Duft und sein gesundes, buschiges Wachstum. Wird die Pflanze nicht regelmäßig zurückgeschnitten, kann der Duft nachlassen und die Pflanze anfälliger für Krankheiten wie Schimmel oder Schädlinge werden.
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Verlust von Form und Ästhetik: Lavendel hat von Natur aus eine kompakte, buschige Form, die durch regelmäßiges Schneiden erhalten bleibt. Ohne Schnitt kann die Pflanze ihre Form verlieren und ungepflegt aussehen.
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Längere Erholungszeit nach dem Rückschnitt: Wenn Lavendel zu lange nicht geschnitten wurde und stark verholzt ist, kann es schwieriger sein, die Pflanze wieder in eine gesunde Form zu bringen. Dies kann zu einer längeren Erholungszeit führen, bis die Pflanze wieder üppig blüht.
Kurz gesagt: Regelmäßiges Beschneiden ist unerlässlich für eine gesunde und attraktive Lavendelpflanze. Es trägt nicht nur dazu bei, dass die Pflanze kompakt und kräftig wächst, sondern fördert auch ihre allgemeine Gesundheit und Krankheitsresistenz.
Weiterlesen: Lavendel beschneiden

Lavendel gießen
Die richtige Bewässerung von Lavendel ist entscheidend für ein gesundes Wachstum und eine üppige Blüte. Gleichzeitig sollte man Überwässerung vermeiden, da diese schädlich sein kann.
Benötigt Lavendel viel Wasser?
Lavendel stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist daher gut an trockene Bedingungen angepasst. Im Allgemeinen benötigt Lavendel nicht viel Wasser, insbesondere wenn er angewachsen ist. Tatsächlich gedeiht er am besten in gut durchlässigem, trockenem bis mäßig feuchtem Boden. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, da zu viel Wasser zu Wurzelfäule und anderen Gesundheitsproblemen führen kann.
Wie oft benötigt Lavendel Wasser?
Lavendel benötigt wenig Wasser und sollte nur gegossen werden, wenn die Erde vollständig ausgetrocknet ist, normalerweise einmal pro Woche in Trockenperioden, aber seltener bei feuchteren Bedingungen.
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Frisch gepflanzter Lavendel: In den ersten Wochen nach dem Einpflanzen benötigt Lavendel etwas mehr Wasser, um gut anzuwurzeln. Gießen Sie regelmäßig, um die Erde feucht zu halten, aber vermeiden Sie Staunässe.
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Ausgewachsener Lavendel: Sobald Lavendel gut angewachsen ist, benötigt er nur noch in längeren Trockenperioden Wasser. In der Regel reicht es, Lavendel während Trockenperioden alle zwei Wochen zu gießen. Lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben vollständig austrocknen, um Staunässe zu vermeiden.
Die richtige Bewässerung des Lavendels trägt dazu bei, dass die Pflanze gesund bleibt und ihre natürliche Trockenresistenz gestärkt wird, was zu einer wunderschönen Blüte während der gesamten Saison führt.

Lavendel düngen
Lavendel sollte gedüngt werden, damit er gesund bleibt und gut wächst und blüht. Hier sind einige Tipps und Hinweise zum Düngen von Lavendel:
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Zeitpunkt: Lavendel sollte am besten im zeitigen Frühjahr gedüngt werden, kurz bevor der neue Austrieb beginnt. Dies hilft der Pflanze, gesund in die Wachstumsperiode zu starten.
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Düngerart: Verwenden Sie einen speziell für Blühpflanzen oder Lavendel entwickelten Dünger. Diese Dünger enthalten in der Regel ein ausgewogenes Verhältnis von Nährstoffen wie Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) sowie Mikronährstoffe, die für gesundes Wachstum und die Blüte unerlässlich sind.
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So düngen Sie: Verteilen Sie den Dünger gleichmäßig um die Basis des Lavendels herum und vermeiden Sie dabei direkten Kontakt mit Stängeln und Blättern. Arbeiten Sie den Dünger vorsichtig in die oberste Erdschicht ein und wässern Sie anschließend gründlich, damit die Nährstoffe zu den Wurzeln gelangen können.
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Menge: Verwenden Sie die empfohlene Düngermenge gemäß den Anweisungen auf der Verpackung. Überdüngung kann Lavendel schaden, halten Sie sich daher an die empfohlene Dosierung.
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Organische Düngemittel: Wenn Sie organische Düngemittel bevorzugen, können Sie auch Kompost oder gut verrotteten Mist verwenden. Diese reichern den Boden mit Nährstoffen an und verbessern gleichzeitig seine Struktur und Wasserspeicherfähigkeit.
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Wiederholte Düngung: Lavendel benötigt während der Wachstumsperiode normalerweise keine weitere Düngung, es sei denn, die Pflanze wirkt geschwächt oder gestresst. In diesem Fall ist eine leichte Düngung ratsam, Überdüngung sollte jedoch vermieden werden.
Die richtige Düngung von Lavendel trägt dazu bei, dass die Pflanze gesund bleibt und ihre charakteristischen Blüten und ihren Duft während der gesamten Saison bewahrt.

Was tun, wenn Lavendel verblüht ist?
Nach der Lavendelblüte gibt es einige Schritte, die Sie unternehmen können, um die Pflanze gesund zu erhalten und sie auf die nächste Blütezeit vorzubereiten:
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Verblühte Blütenstängel entfernen: Schneiden Sie verblühte Blütenstängel bis kurz über das erste oder zweite Blattpaar zurück. Dies trägt zu einem gepflegten Aussehen der Pflanze bei und spart Energie, die sonst in die Samenproduktion fließen würde.
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Leichter Rückschnitt (optional): Nach der Hauptblütezeit können Sie die Lavendelpflanze leicht zurückschneiden, um sie kompakt zu halten und neues Wachstum anzuregen. Schneiden Sie etwa 2–3 cm von der Spitze ab und achten Sie darauf, kein blankes Holz zu verletzen.
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Düngung (optional): Falls Ihr Lavendel zusätzliche Nährstoffe benötigt, können Sie ihn im Frühjahr leicht düngen. Verwenden Sie dazu einen Dünger für Blühpflanzen oder einen speziellen Lavendeldünger gemäß den Anweisungen auf der Verpackung.
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Bewässerung: Lavendel benötigt in Trockenperioden zusätzliches Wasser, besonders wenn er in Töpfen oder Kübeln wächst. Lavendel bevorzugt zwar trockene Erde, braucht aber dennoch gelegentlich Wasser, um gut zu gedeihen.
Mit diesen einfachen Schritten können Sie dazu beitragen, dass Ihr Lavendel gesund bleibt und gut auf die nächste Blütezeit vorbereitet ist.

Kann Lavendel ein zweites Mal blühen?
Ja, Lavendel kann ein zweites Mal blühen, wenn Sie die verblühten Blütenstängel nach der ersten Blüte bis kurz über dem ersten oder zweiten Blattpaar zurückschneiden. Dies fördert das Wachstum neuer Blüten. Durch regelmäßiges Schneiden und die richtige Pflege der Pflanze mit ausreichend Sonnenlicht, gut durchlässigem Boden und bedarfsgerechter, leichter Düngung können Sie die Blüte des Lavendels mehrmals während der Saison anregen und sich so länger an seiner Schönheit und seinem Duft im Garten erfreuen.
Ja, Lavendel lässt sich durch Stecklinge vermehren. Hier sind die Schritte, die Sie befolgen können, um Lavendel erfolgreich zu vermehren:
Kann man Lavendel vermehren?
Ja, Lavendel lässt sich durch Stecklinge vermehren. Hier sind die Schritte, die Sie befolgen können, um Lavendel erfolgreich zu vermehren:
Wie man Lavendel vermehrt:
1. Gesunde Mutterpflanzen auswählen: Wählen Sie gesunde Lavendelpflanzen für die Stecklingsvermehrung. Verwenden Sie Triebe, die nicht blühen und noch nicht verholzt sind.
2. Die Stecklinge vorbereiten:
- Schneiden Sie einen etwa 10-15 cm langen Stängel ab. Achten Sie darauf, dass der Stängel noch jung und grün ist.
- Entfernen Sie die Blätter von der unteren Hälfte des Stängels, um einen „nackten“ Stängel zu erhalten, in den Sie den Steckling in die Erde stecken können.
3. Bewurzelungshormon (optional): Wer mag, kann die unteren Enden der Stecklinge in ein wurzelstimulierendes Hormonpulver tauchen. Dies kann die Wurzelbildung fördern, ist aber nicht unbedingt notwendig.
4. Einpflanzen der Stecklinge:
- Verwenden Sie eine Mischung aus sandiger Blumenerde oder ein spezielles Stecklingssubstrat mit guter Drainage.
- Stecken Sie die Stecklinge etwa 3–5 cm tief in die Erde. Achten Sie darauf, dass die Erde leicht feucht, aber nicht nass ist.
5. Standort und Pflege:
- Stellen Sie den Topf mit den Stecklingen an einen warmen, hellen Ort, aber vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.
- Halten Sie den Boden durch regelmäßiges Besprühen leicht feucht, vermeiden Sie aber Staunässe.
6. Wurzelbildung und Transplantation:
- Nach etwa 4-6 Wochen sollte der Lavendel beginnen, Wurzeln zu bilden.
- Sobald die Stecklinge gut bewurzelt sind, können sie an ihren endgültigen Standort im Garten oder in größere Töpfe umgepflanzt werden.
Lavendel lässt sich durch Stecklinge effektiv vermehren. Am besten gelingt dies im Frühling oder Frühsommer, wenn die Pflanze aktiv wächst. Mit Geduld und Sorgfalt können Sie so eine schöne Lavendelsammlung anlegen.
Lavendelhöhe
Die Wuchshöhe von Lavendel variiert je nach Art und Sorte sowie den Wachstumsbedingungen. Englischer und Französischer Lavendel erreichen typischerweise eine Höhe von etwa 30–60 cm.
Die Wuchshöhe von Lavendel kann durch Faktoren wie Wachstumsbedingungen (Sonnenlicht, Bodenart, Feuchtigkeit) und Rückschnitt beeinflusst werden. Regelmäßiger Rückschnitt trägt dazu bei, die Pflanze kompakt zu halten und ihre Höhe zu kontrollieren. Lavendel ist im Allgemeinen ein relativ niedriger bis mittelhoher, strauchartiger Strauch, der sich gut für Beeteinfassungen, Steingärten und als Topfpflanze eignet.
Ist Lavendel winterhart?
Ja, Lavendel ist im Allgemeinen winterhart, insbesondere Sorten, die in gemäßigten und mediterranen Klimazonen gedeihen. Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) beispielsweise ist besonders kälteresistent, solange er in gut durchlässigem Boden an einem sonnigen Standort wächst.
In Regionen mit milden Wintern können Lavendelpflanzen sogar das ganze Jahr über grün bleiben. In kälteren Klimazonen benötigen sie möglicherweise Winterschutz, beispielsweise durch Mulchen des Wurzelbereichs, um die Wurzeln vor Frost zu schützen.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Winterhärte von Lavendel je nach Sorte und Standortbedingungen variieren kann. In Regionen mit strengen Wintern empfiehlt es sich, winterharte Sorten zu wählen und die Pflanzen gut auf den Winter vorzubereiten, beispielsweise durch Mulchen und gute Drainage.
Lavendelbordüre
Eine Lavendelrabatte ist eine wunderschöne und duftende Bereicherung für jeden Garten. Lavendelpflanzen eignen sich hervorragend für Rabatten, da sie attraktiv aussehen, herrlich duften und relativ pflegeleicht sind. Hier sind einige Vorteile und Tipps zum Anlegen einer Lavendelrabatte:
Vorteile einer Lavendelumrandung
- Ästhetischer Reiz: Lavendel hat einen schönen, kompakten Wuchs und produziert unzählige violette Blüten, die jedem Beet eine optische Bereicherung verleihen.
- Aromatischer Duft: Die duftenden Blüten und Blätter des Lavendels verbreiten einen wunderbaren, entspannenden Duft im ganzen Garten und tragen so zu einem angenehmen Erlebnis im Freien bei.
- Geringer Pflegeaufwand: Lavendel ist eine pflegeleichte Pflanze, die an trockenen, sonnigen Standorten gut gedeiht und nicht viel Wasser oder Dünger benötigt.
- Tierfreundlich: Lavendel lockt Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber an und trägt so zur Artenvielfalt in Ihrem Garten bei.
- Winterhart: Viele Lavendelsorten sind winterhart und überstehen die kalten Monate, was sie zu einer nachhaltigen Wahl für Beeteinfassungen macht.
Tipps zum Anlegen einer Lavendelbordüre
- Wählen Sie den richtigen Standort: Lavendel gedeiht am besten an einem sonnigen Platz mit mindestens 6 Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag. Eine gute Drainage ist entscheidend; wählen Sie daher einen Standort mit gut durchlässigem Boden.
- Bodenvorbereitung: Verbessern Sie die Drainage, indem Sie den Boden mit etwas Sand oder Kies anreichern. Lavendel gedeiht am besten in leicht alkalischen Böden; die Zugabe von etwas Kalk kann daher ebenfalls hilfreich sein.
- Pflanzabstand: Lavendelpflanzen sollten in einem Abstand von etwa 30–45 cm gepflanzt werden, damit sie ausreichend Platz zum Wachsen und Blühen haben. Für eine ordentliche, kompakte Beeteinfassung können die Pflanzen enger beieinander gesetzt werden.
- Pflege: Lavendel sollte jährlich nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um eine kompakte Form zu erhalten und neues Wachstum anzuregen. Ein starker Rückschnitt im Herbst sollte vermieden werden, da die Pflanze dadurch anfälliger für Winterschäden wird.
- Mulchen: Eine Mulchschicht um die Pflanzenbasis hilft, die Feuchtigkeit zu speichern, Unkraut zu unterdrücken und die Wurzeln vor extremen Temperaturen zu schützen. Achten Sie darauf, dass der Mulch nicht direkt an den Stängeln der Pflanzen anliegt, um Fäulnis zu vermeiden.
Mit diesen Tipps können Sie eine wunderschöne Lavendelumrandung anlegen, die nicht nur Ihren Garten verschönert, sondern auch für eine beruhigende und duftende Atmosphäre sorgt.

Welche Lavendelsorte befindet sich am Rand?
Lavandula angustifolia , auch bekannt als Echter Lavendel, eignet sich hervorragend für Beeteinfassungen. Er ist auch als Set erhältlich, sodass Sie gleich mit Ihrer Lavendelbeeteinfassung beginnen können. Hier sind die wichtigsten Gründe und Tipps für seine Verwendung:
Vorteile von Lavandula angustifolia in einer Beeteinfassung
- Ästhetik: Kompakte Sträucher mit schmalen, silbrigen Blättern und auffälligen violetten Blüten.
- Duft: Ein angenehmer, beruhigender Duft, der den Rand verschönert.
- Robust: Übersteht niedrige Temperaturen, ideal für langlebige Einfassungen.
- Geringer Pflegeaufwand: Trockenheitsresistent und pflegeleicht.
- Langanhaltende Blüte: Sorgt im Sommer für ein lang anhaltendes Farbenspiel.
